Baklawa,
Couscous,
gefüllte Weinblätter,
Hypocras,
Intarsien, Mandelmilch,
Met,
Mokka,
Nüsse,
Orientalische
Spezialitäten,
Seifen,
Tee &
Trockenfrüchte
13.
- 1. H. 16. Jahrhundert
Die künstlerische und wirtschaftliche Blüte der
italienischen Stadtstaaten vom 13. bis in das beginnende 16. Jahrhund- ert,
welche unter dem Begriff "Renais- sance" Einzug in die Geschichtsbücher fand,
förderte auch die Kunsttischlerei. Kirchenbauten wurden mit den kostbar- sten
Materialien erbaut und mit Gemäld- en und Fresken dekoriert - da sollte das
Mobiliar natürlich nicht zurückstehen. Pri- vate Auftraggeber wiederum ließen
sich prächtige Betten, Tische und Cassoni (Truhen) herstellen, deren Preis nicht
selt- en den Wert eines Wohnhauses über- stieg. Um die starke Nachfrage befriedig-
en zu können, bildeten sich große Werk-stätten heraus, die in der Regel vom
Vat-er auf den Sohn übergingen. Beispiel da- für ist die Werkstatt der Gebrüder
Giuli- ano und Benedetto da Maiano, die von Florenz aus bis nach Neapel und
Ungarn lieferten. 1474 berichtete Benedetto Dei, dass es in Florenz über 80
dieser Werk-stätten ("legniauoli di tarssie") gegeben haben soll. Eine dieser
botteghe schuf wahrscheinlich auch das berühmte Stu-dierzimmer für Federico
di Montefeltro in Urbino (um 1474). Ein weiteres Zentrum der Intarsienherstellung
war Siena, des-
sen
Handwerker auch das Chorgestühl in Orvieto fertigten. Dokumentiert ist, dass
bereits 1408 ein Agent des kunstlieben-den Duc de Berry versuchte, einen Intar-sienhersteller
nach Burgund abzuwerben, dieser es jedoch vorzog, in Siena zu blei-ben. Ein
späterer Zeitgenosse aus der selben Stadt, Antonio Barili, hat sich auf einer
Intarsie selbst bei der Arbeit dar- gestellt. Kennzeichnend ist, wie dieser
stolz in die Tafel schnitzt, dass er sein Werk mit dem Messer und nicht mit
dem Pinsel ausgeführt hat. Später verlagerten sich die Zentren der Intarsienproduktion
immer weiter gegen Norden und besond- ers die Klöster der Olivetaner stellten
in mühevoller und jahrelanger Arbeit prächtige Chorgestühle und Sakristei- möbel
her. Der Domini-kanermönch Fra Damiano (1490-1559) wurde in Bologna sogar durch
Papst und Kaiser aufgesucht, da sie ihm, so schreibt ein zeitgenössisch- er
Chronist, bei seiner Tätigkeit zuschau- en wollten.
Unsere Herstellung
Die Werkstätte befindet sich im christlichen
Viertel von Damaskus, Syrien, unweit der Pauluskapelle. Der kleine Familienbetrieb
fertigt bereits seit mehreren Generationen. Hier wird in mühevoller handarbeit
die Jahrtausende alte Tradition und Handwerkskunst gepflegt, die Sie auf diesen
Seiten bestaunen können. Die Schatullen, Döschen und Spielbretter
werden wie damals aus Zedernholz gefertigt. Verziert sind sie mit Olivenholz,
Rosenholz, Walnußholz, Knochen, Perlmutt und gefärbten Furnierstücken.
Jedes Stück ist daher ein absolutes Unikat. Heute wie damals gibt es
Liebhaber auf der ganzen Welt die diese Arbeiten bereits sehr zu schätzen
wissen. Betrachtet man die lange Geschichte der Intarsienverzierung, wird
jedem schnell klar: Hier hält man ein Stück Geschichte in der Hand!
Lassen auch Sie sich verzaubern von jartaus- endealter Handwerkskunst, entweder
bei uns am Stand, oder direkt hier
im Online-Kontor!