Baklawa,
Couscous,
gefüllte Weinblätter,
Hypocras,
Intarsien,
Mandelmilch,
Met,
Mokka,
Nüsse,
Orientalische
Spezialitäten,
Seifen,
Tee &
Trockenfrüchte
Geschichte
der Seife
Erste Hinweise auf Seifenherstellung finden sich
bei den Sumerern. Sie hatten Kenntnisse im Bereich der Chemie und erkannten,
dass gelöste Pflanzenasche die Eigenschaften einer Lauge hat. Indem sie diese
mit Ölen vermengten, schufen sie die Basis der heutigen Seifenrezepturen. Sie
übersahen dabei jedoch den reinigen- den Effekt der Seife und verwendeten sie
als Heilmittel für Verletzungen. Das ägyptische Volk sowie die Griechen übernahmen
die chemische Anleitung zur Herstellung, wobei die reinigende Wirkung der Seife
erst von den Römern festgestellt wurde.
Seife
ist das chemische Produkt der Zerlegung von Fetten: Fette (Kokos, Palmin etc.)
werden mit Lauge (Natron- lauge o.ä.) gekocht. Sie werden dabei in Glycerin
und die Natriumsalze der Fett- säuren, aus denen sie bestehen, zerlegt. Bei
den Natriumsalzen handelt es sich um Seifen, die vom Glycerin getrennt werden
müssen (vor allem durch Kochsalz und anschließendes Filtrieren). Eine besond-ers
reine Seife erhält man durch mehr- faches und tagelanges Kochen und Aus- fällen
der Seife, weil dadurch die ver- bliebenen, von der chemischen Reaktion nicht
aufgebrauchten Laugen beseitigt werden. Solche Seifen werden derzeit vor allem
in Syrien, wie auch unsere, hergestellt. Das Produkt wird dann getrocknet.
Unsere
Seife stammt direkt aus Aleppo, Syrien, dem biblischen Helbon. Hier wird in
einem traditionellen Betrieb in Hand- arbeit dieses kostbare Produkt noch her-
gestellt, wie bereits seit dem 7. Jahr- hundert von dort überliefert.
Bereits
im 8. Jahrhundert kam diese Seife mit arabischen Kaufleuten über den Mittelmeerraum
nach Europa, wo bis dahin Seifen aus tierischen Talgen und Holzasche gekocht
wurden. Durch die Kreuzzüge kam nun auch die Seifen- herstellung nach Europa.
Im 12. Jahr- hundert siedelte sie sich zunächst in Spanien (Alicante, Malaga
& Cartagena) und Italien (Bologna, Genua, Neapel & Venedig) an, von
wo sie dann im 15. Jahrhundert auch nach Marseille kam. Dort wird heute noch
eine Kopie der Originalseife hergestellt, die "Savon du Marseille".
Im
Mittelalter hütete man sich vor Was- ser und Seife. Der Grund: Es kursierte
der Irrglaube, dass Krankheiten überhaupt erst durch die Saubermacher in den
Körper hineingelangen. Die Bevölkerung erreichte mit ihrem Verhalten genau das
Gegenteil: Seuchen wie die Pest und die Cholera suchten sie heim. Auch Adelskreise
setzten lediglich auf scheinbaren Glanz und eine trügerische Fassade. Statt
Seife
Pflanzenseife
aus Aleppo
In Aleppo hat sich die urtümlichste
Art aller Seifensiedereien als ein Teil der hochentwickelten orientalischen
Kultur der Körperpflege erhalten. Zahlreiche Seifensiedereien produzieren dort
noch heute. Wenige aber bedienen sich dafür noch dem alten Verfahren des mehrfach-
en Siedens "auf neuem Wasser". Gegen Ende dieses Vorgangs prüft der Siede- meister
die "ausgesalzene" Seife, indem er sie tatsächlich "verköstigt".
Die erkaltenden und mit dem Siegel des Herstellers versehenen Seifen trocknen
schließlich im Halbschatten alter steiner- ner Gewölbe mind. neun Monate lang.
Bei diesem Vorgang verlieren sie 92% ihres Gewichtes, verdichten sich und
die äußerste Schicht verändert durch die Trocknung die Farbe von Olivgrün
zu Gelbbraun. Dadurch wird sie noch ergiebiger.
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Lebendige
Geschichte ... Jahrtausende alte Tradition ... Der Duft des Orients!"
Hier
gibt es unsere Seifen im
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Saladins-Olivenölseife
ist ein reines Naturprodukt von höchster Qualität , mit erlesensten
Zutaten, in aufwendiger Handarbeit und nach alter Tradition hergestellt. Durch
die hervorragenden, wohldosierten und rückfettenden Eigen- schaften, wird
Ihre Haut bei regelmäßiger Anwendung besonders sanft und glatt.
Die
Seife kann wirklich für alles ver- wendet werden. Da sie sehr mild ist,
ist sie auch sehr gut für Allergiker oder Säuglinge geignet. Ein tolles
Ergebnis erzielt sie auch bei der Wäsche von Wollsachen oder Teppichen,
aufgrund der rückfettenden Eigenschaften.
Hergestellt
aus Olivenölen, Quellwasser & Natriumhydroxid (Je nach Sorte auch noch
ätherisches Minzöl) ohne Farb- zusatz, Parfumzusatz Konservierungs-
stoffe & tierische Fette.
Araber
verkochten dann im 7. Jahrhund- ert erstmals Öl und Lauge miteinander und schufen
somit die Seife in ihrer heute bekannten Form.
verwendeten
sie Puder und Parfüm. Krankheitserregende Keime, Läuse und Flöhe konnten sich
ungehindert ausbreit- en.