Baklawa,
Couscous,
gefüllte Weinblätter,
Hypocras,
Intarsien,
Mandelmilch,
Met,
Mokka,
Nüsse,
Orientalische
Spezialitäten,
Seifen,
Tee &
Trockenfrüchte
Mokka
bezeichnet spezielle Zubereit- ungsarten von Kaffee. Benannt wurde er nach der
Hafenstadt Al Mukah am Roten Meer, dem späteren Mokka, von wo aus früher Kaffee
verschifft wurde. Ebenso wie Kaffee bezeichnet Mokka regional unterschiedliche
Zubereitungsarten, in Deutschland ist heute meist der türkische bzw. arabische
Mokka gemeint.
Der
arabische Mokka wird in der Regel mit Kardamom gewürzt und ungesüßt sehr heiß
serviert. Im Gegensatz dazu wird der türkische Mokka stets gesüßt und mit Rosenwasser
gewürzt. Neben Kardamom sind auch Zimt oder Nelken als Gewürz für den Mokka
beliebt.
Bei
dieser Zubereitung eines Kaffees handelt es sich wohl um die älteste bekannte
Kaffeezubereitungsart. Ursprünglich wurde das Kännchen jedoch nicht direkt erhitzt
(Herdplatte, Gasflamme), sondern in einem heißen Sandbett auf einer Feuerstelle
langsam auf Kochtemperatur gebracht, eine alte Zubereitungsart die auch noch
vereinzelt in Griechenland anzutreffen ist.
völker mit ihren Ziegenherden. Der Ziegenhirte Kalid bemerkte einst (man nimmt
an bereits im 8.Jahrhundert), dass seine Ziegen jeweils nach dem Kauen der roten
Kirschen des Kaffeebaumes fröh- lich herumhüpften. Als der Hirte nach dem Kauen
der Kirschen den wohltuen-den Effekt ebenfalls bemerkte, wurde ein Mönch auf
die bemerkenswerte Wirkung der roten Kirschen aufmerksam, und pflanzte diese
in der Nähe eines Klosters an, sozusagen die ersten vom Mensch genutzten Kaffeesträucher.
Die Araber haben durch den Handel mit Äthiopien den Kaffee für sich entdeckt
- schnell trat er dann über das Rote Meer, Ägypten und das Mittelmeer seinen
Siegeszug rund um die Welt an. Das Zentrum des damaligen Kaffeehandels war der
Jemen mit der Hafenstadt Mocha, wie oben schon beschrieben. Die Moslems, die
aus
Der
Ur-Kaffee soll aus der Provinz Kaffee stammen. Botaniker forschen in dieser
Provinz in den Bergen und Wäld-ern im Südwesten Äthiopiens. Denn hier wächst
der Kaffee noch immer wild im Wald. In anderen Ländern gedeiht er nur in Kulturen
mit Hilfe von Menschenhand. Sämtliche Coffea-arabica-Sträucher in allen Kaffee-Anbaugebieten
der Erde sind Abkömmlinge von diesen Wildp- flanzen aus Äthiopien. Hier liegen
die besten Kaffeeböden Afrikas, bei einem vorzüglichen Klima, in idealen Höhen-
lagen zwischen 1.200 und 1.900 Metern. Geerntet wird ausschließlich Arabica-Kaffee,
der entweder in der nassen oder trockenen Methode aufbereitet wird. Aus Äthiopien
stammen eine Vielzahl von be- rühmten Kaffeesorten, die bekanntesten davon sind
Harar, Sidamo, und Yirga- cheffe.
religiösen Gründen keinen Alkohol trink- en, nahmen das belebende Kaffeegetränk
dankbar an;
Um
den Kaffee ranken sich viele Legen- den. Eine davon besagt, dass wir seine Entdeckung
nicht den Menschen, son-dern den Ziegen verdanken. In Abessin- ien, dem heutigen
Äthiopien, das als Ur- sprungsland des Kaffees gilt, leben bis heute zahlreiche
nomadische Hirten-
Wir verwenden ausschließlich
die Sorte Sidamo aus Äthiopien. Diese lagern wir stets als ganze Bohne,
gemahlen wird sie erst kurz vor jeder Veranstaltung. Da- durch bleibt der
so typische Geschmack für diese Sorte voll erhalten. Auf den Veranstaltungen,
wird er dann frisch auf- gebrüht und mit Kardamon bei uns im Teehaus
serviert.